BUND Umweltzentrum Ortenau

Ortenauer Bündnis gegen CETA, TTIP und TISA

Initiative gegen sogenannte „Freihandelsabkommen“

Im Ortenauer Bündnis gegen CETA/TTIP/TISA haben sich Organisationen, Gruppen und Privatleute zusammengeschlossen, die die geplanten Freihandelsabkommen in der jetzigen Form ablehnen, weil sie eine Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat darstellen und zu befürchten ist, dass sie sich nachteilig auf Umwelt- und Klimaschutz, Verbraucherschutz, Arbeitsrechte, kommunale Daseinsfürsorge sowie Kultur und Bildung auswirken. Zu den Unterstützern gehören neben dem BUND-Umweltzentrum Ortenau z.B. PAULA e.V., Occupy Offenburg, Weltladen Regentropfen Offenburg e.V., Bürgerinitiative Umweltschutz Offenburg e.V., Ortsverein Verdi e.V., B90/Die Grünen Offenburg sowie Privatpersonen.

Das Ziel des Ortenauer Bündnisses ist, die Bevölkerung über die geplanten Abkommen umfassend zu informieren und Diskussionen über die Risiken und Konsequenzen anzustoßen. Dazu gab und gibt es immer wieder Informationsveranstaltungen, die einzelne Aspekte der Freihandelsabkommen aufgreifen und aufzeigen, welche Auswirkungen CETA, TTIP und TISA auf diese Bereiche haben könnte.  Auch an Verantwortungsträger in Kommunen, Bildungseinrichtungen und politischen Gremien richtet sich das Informationsangebot. Ausführliche Analysenzum Freihandelsabkommen und den Kritikpunkten findet man z.B. auch unter

Veranstaltungen, die bereits stattgefunden haben

Die letzte Informationsveranstaltung zum Thema fand am 05.03.2020 um 19 Uhr in der VHS Offenburg statt:

Wozu Freihandel und was sind die Folgen?

Die Europäische Union feierte in kurzer Folge die Unterzeichnung von „Frei“-Handelsabkommen mit Kanada, Singapur, Japan und den Mercosur-Staaten. Weitere 20 solcher Verträge sind in Vorbereitung.

Die Leitmedien berichten fast nur über das zu erwarten-de Wirtschaftswachstum. Die Handelsabkommen sind gut für die Konzerne, verschärfen aber den inter-nationalen Konkurrenzkampf und die Verlagerung der Produktion in Billiglohnländer. Durch Schiedsgerichte wird zudem in die Handlungsfähigkeit der Parlamente und Kommunen massiv eingegriffen.

Der Referent, Eduard Messmer, zeigt die vielfältigen Auswirkungen auf und erklärt, welche Alternativen es gibt.

Resultat der Abstimmung des EU-Parlaments über CETA am 15. Februar 2017

Begleitet von Protesten haben heute im EU-Parlament 408 Abgeordnete für den Vertrag und 254 dagegen gestimmt.

Auch Aktive des BUND-Umweltzentrums Ortenau und des Ortenauer Bündnisses gegen CETA/TTIP/TISA haben sich an den Kundgebungen beteiligt. „Uns war wichtig, den Parlamentariern, die dagegen gestimmt haben, den Rücken zu stärken, und allen EU-Staaten klar zu zeigen: Der Widerstand gegen CETA ist ungebrochen.“

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